Brandbekämpfung


Der nächste Ausbildungsdienst  findet am 21. Mai 2012 um 19:00 Uhr statt.

Letzte Aktualisierung: 17. Mai 2012

Home
Nach oben

Counter

                                       

 

Die Brandbekämpfung ist die wohl älteste, bekannteste und wichtigste Aufgabe der Feuerwehr. Am häufigsten wird als Löschmittel das Wasser eingesetzt. Dieses wurde früher in Eimern transportiert und später mit Feuerspritzen gepumpt. Heute werden meist motorgetriebene Feuerlöschpumpen eingesetzt.

Die Brandbekämpfung soll möglichst stark und gleichzeitig erfolgen um einen schnellen und sicheren Erfolg beim Löschen zu erzielen. Feuerlöscher sollten daher gleichzeitig und nicht hintereinander eingesetzt werden.

Speziell bei Zimmer- oder Wohnhausbränden unterscheidet man zwei Vorgehensweisen über die der zuständige Einsatzleiter die Entscheidung trifft.

 

Aussenangriff

Hier erfolgt die Brandbekämpfung von außerhalb des Gebäudes. Das Löschmittel wird also durch Gebäudeöffnungen (z.B. Fenster) gespritzt. Das ist für die Feuerwehrleute die sicherste Methode, wenn die Standsicherheit des Gebäudes eine große Gefahr für die Einsatzkräfte darstellt. Allerdings ist das Risiko eines Wasserschadens, in diesem Falle, größer, da man bei sehr starker Rauchentwicklung meist nicht erkennen kann, ob der Löschstrahl die Brandstelle von außen überhaupt trifft.

Der Aussenangriff sollte nach Möglichkeit die Ausnahme bleiben und in den seltensten Fällen angewendet werden. Aber gerade kleinere Feuerwehren mit wenig Personal bzw. Ausrüstung, können keinen personal- und geräteintensiven Innenangriff durchführen. Der Grund dafür liegt beispielsweise in der Regelung, dass für jeden Angriffstrupp ein Rettungstrupp bereitstehen muss, sofern keine Menschenrettungsmaßnahmen durchgeführt werden.

 

Innenangriff

Hier handelt es sich um den Regelangriff. In diesem Falle gehen Feuerwehrleute mit Atemschutzgeräten (meist Pressluftatmern) in das Gebäude vor, um gezielt den Brandherd zu finden und zu löschen. Das Risiko für die Feuerwehrleute ist hier grösser, jedoch kann das Löschmittel viel effizienter eingesetzt werden. Der Einsatz von Druckbelüftern hat sich beim Innenangriff schon bewährt. Sie erzeugen einen leichten Überdruck im Gebäude wodurch der Rauch mitsamt den unverbrannten Gasen aus den Innenräumen entfernt wird. Das minimiert die Gefahr einer plötzlichen Flammenausbreitung und verschafft dem vorgehenden Angriffstrupp eine freie Sicht. So verringert der Lüfter das Risiko nicht nur für die Feuerwehrleute, sondern auch die Gefahr von übermässigen Wasserschäden, da der Brandherd schneller lokalisiert und exakter bekämpft werden kann.

Immer öfter werden hier auch Wärmebildkameras eingesetzt, mit der einerseits Brandherde im dichten Rauch festgestellt werden können, andererseits man aber auch noch Personen feststellen kann.