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Die Brandbekämpfung ist die wohl älteste, bekannteste und
wichtigste Aufgabe der Feuerwehr. Am häufigsten wird als Löschmittel das
Wasser eingesetzt. Dieses wurde früher in Eimern transportiert und später mit
Feuerspritzen gepumpt. Heute werden meist motorgetriebene Feuerlöschpumpen
eingesetzt.
Die Brandbekämpfung soll möglichst stark und gleichzeitig
erfolgen um einen schnellen und sicheren Erfolg beim Löschen zu erzielen.
Feuerlöscher sollten daher gleichzeitig und nicht hintereinander eingesetzt
werden.
Speziell bei Zimmer- oder Wohnhausbränden unterscheidet man
zwei Vorgehensweisen über die der zuständige Einsatzleiter die
Entscheidung trifft.

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Aussenangriff
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Hier erfolgt die Brandbekämpfung von außerhalb des Gebäudes. Das
Löschmittel wird also durch Gebäudeöffnungen (z.B. Fenster) gespritzt. Das
ist für die Feuerwehrleute die sicherste Methode, wenn die Standsicherheit des
Gebäudes eine große Gefahr für die Einsatzkräfte darstellt. Allerdings ist
das Risiko eines Wasserschadens, in diesem Falle, größer, da man bei sehr
starker Rauchentwicklung meist nicht erkennen kann, ob der Löschstrahl die
Brandstelle von außen überhaupt trifft.
Der Aussenangriff sollte nach Möglichkeit die Ausnahme bleiben und in den
seltensten Fällen angewendet werden. Aber gerade kleinere Feuerwehren mit wenig
Personal bzw. Ausrüstung, können keinen personal- und geräteintensiven
Innenangriff durchführen. Der Grund dafür liegt beispielsweise in der
Regelung, dass für jeden Angriffstrupp ein Rettungstrupp bereitstehen muss,
sofern keine Menschenrettungsmaßnahmen durchgeführt werden.


 | Innenangriff |
Hier handelt es sich um den Regelangriff. In diesem Falle gehen
Feuerwehrleute mit Atemschutzgeräten (meist Pressluftatmern) in das Gebäude
vor, um gezielt den Brandherd zu finden und zu löschen. Das Risiko für die
Feuerwehrleute ist hier grösser, jedoch kann das Löschmittel viel effizienter
eingesetzt werden. Der Einsatz von Druckbelüftern hat sich beim Innenangriff
schon bewährt. Sie erzeugen einen leichten Überdruck im Gebäude wodurch der
Rauch mitsamt den unverbrannten Gasen aus den Innenräumen entfernt wird. Das
minimiert die Gefahr einer plötzlichen Flammenausbreitung und verschafft dem
vorgehenden Angriffstrupp eine freie Sicht. So verringert der Lüfter das Risiko
nicht nur für die Feuerwehrleute, sondern auch die Gefahr von übermässigen
Wasserschäden, da der Brandherd schneller lokalisiert und exakter bekämpft
werden kann.
Immer öfter werden hier auch Wärmebildkameras eingesetzt, mit der
einerseits Brandherde im dichten Rauch festgestellt werden können, andererseits
man aber auch noch Personen feststellen kann. |